Der Umfragen-Akkumulator

Falls Sie gerne Zahlen haben, dürfte Sie FiveThirtyEight.com interessieren (538 steht für die Anzahl Elektoren, die von den einzelnen Bundesstaaten ins Wahlmännergremium entsandt werden, um den neuen Präsidenten zu wählen).

Nun sind Umfragen oft nur mässig zuverlässig und weil es in den USA so viele davon gibt, ist es unmöglich, den Überblick zu behalten. Doch auf FiveThirtyEight.com scheinen mir zwei Herren ganze Arbeit zu leisten: Nate Silver aus Chicago und der Kalifornier Sean Quinn.

Die Ergebnisse der verschiedenen Umfrage-Institute werden auf FiveThirtyEight.com laufend gesammelt, verglichen, gewichtet und interpretiert.

Was für die letzten Tage auffällt: Der demokratische Kandidat, Barack Obama, konnte sich ein wenig vom Republikaner John McCain absetzen. So scheint Obama zum Beispiel im hart umkämpften Bundesstaat Colorado in Front zu liegen. Natürlich kann das alles noch ändern, aber überraschend ist doch, dass für Obama zurzeit 350 Elektorenstimmen vorhergesagt werden, während McCain bei 188 Stimmen liegt.

Es sei hier aber auch noch erwähnt, dass auf CNN gestern zu hören war, dass 40 Prozent der Amerikaner Vorurteile gegenüber Schwarzen haben. Das könnte natürlich am Wahltag, wenn den Wählern beim Ausfüllen der Zettel niemand über die Schultern schaut, die Stimmen anders abgegeben werden als bei Telefonumfragen gesagt wurde (siehe Bradley-Effekt).

Wir werden sehen.

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